Vilém Flusser

steirischer herbst ´90

Seßhafte besitzen und Nomaden erfahren ...
Seßhafte haben die Welt und sich selbst in Rationen
aufgeteilt, in "normai", in Begriffe, und darauf sitzen sie
und wollen immer mehr solcher Rationen besitzen. Und
Nomaden erfahren die vernetzte konkrete Wirklichkeit,
sie fahren darin herum, sie befahren Möglichkeitsfelder

Vilém Flusser (1920-1991)

Die Nomadologie der Neunzigerjahre

 

Link  Archiv Steirischer Herbst 1990

Vilém Flusser besass in den 1980er-Jahren den Status eines Kult-Philosophen. Der 1920 in Prag geborene Intellektuelle machte sich als Medienwissenschaftler einen Namen, publizierte aber in einem für die postmodernen 80er typischen viel breiteren Themenspektrum, das auch posthumane Philosophie, Migrationsgeschichte, Kunst und Anthropologie umfasste. 

Flusser starb 1991 bei einem Autounfall. Im selben Jahr hielt er eine Vorlesung am GDI Gottlieb Duttweiler Institute in Rüschikon. »Die Erfindungen schlagen auf den Menschen zurück und er wird anders.« Vilém Flusser

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