Im Wandel liegt Dauer — nach dem Beginnen, vor dem Ende.
Das Auge macht das Bild, die Kamera ist das Werkzeug.
Das Leben wirkt - Buchstaben, Wörter, Sätze erzählen davon im nachhinein.
Sie reihen sich aneinander: Tage mit und ohne Rand.

Milena Findeis, Augnerin

Schwarzes Meer, Lozenets

21.6.2018 Zurück von Lozenets am Schwarzen Meer. Lange Tage lichterfüllt, dem Klang der Wellen lauschend.

16.5.2018 Ich nahm mir die Zeit — stehen zu bleiben. Vielfältige Armut: den einen mangelt es an Materiellem, den anderen an Zeit und wieder anderen an Geduld.

23.4.2018 "Als wir begriffen, wie aus netten Auswanderern üble Kolonisten geworden waren, hatten wir es eilig, den Ort zu verlassen". Daniel de Roulet, Seite 97 "Zehn unbekümmerte Anarchistinnen".

Farbenspiel

14.4.2018 Der abrupte Übergang von Winter- zu Sommertemperaturen spiegelt sich in den Farben der Natur.

9.4.2018 In ganz Tschechien versammelten sich  Menschen, für eine anständige Regierung, denen Werte wichtiger sind als Parolen. Es erinnerte mich an den November 1989.

8.4.2018 Aus dem Schatten ins Licht getreten. Die vom Fasten neu geöffneten Sinne feiern Auferstehung.

Lichtschatten

3.3.2018 Schattig im vereisten Fensterlicht. Die in der Nacht gebildeten Eisblumen schmelzen in der Mittagssonne.

12.2.2018 Die Kinderhand, der Winter - schnell verwischte Momente, sie prägten sich ein.

Gewinde

6.2.2018 Zwischen den zwei Geschwindigkeiten - dem Digitialen und der inneren Uhr - ein Gewinde einbauen, als Wertestab.

5.2.2018 Es handket, hausnerisch in Greutschach nahe bei Griffen - in den Erzählungen eines Bergdorfes.

Aktuelle Textbeiträge

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Scherben

6.10.2022 Gedankenfluten: die aufbauenden Jahrzehnte, von 1970 bis 2010 verblassen, bieten keinen Halt in der Gegenwart. Mich an den Gegebenheiten des Jetzt neu orientieren.

Zwischen (W) Orte

Es klingt nach

"Bitte verzeih die Schreibfehler, ich werde halt schon alt", PS von einem Brief geschrieben am Dienstag 14. Oktober 1986